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So wählst du eine Haarfarbe für deinen Hautton

8 Min. Lesezeit

Zwei Menschen können ihre Haare in genau derselben Blondnuance färben und völlig unterschiedliche Ergebnisse bekommen – eine strahlt, die andere wirkt fahl. Der Unterschied liegt meist nicht an der Farbe selbst, sondern daran, wie diese Farbe mit dem Unterton der Haut zusammenwirkt. Triff den Unterton richtig, und deine Haarfarbe lässt deine Haut frischer und ebenmäßiger erscheinen. Dieser Ratgeber zeigt dir, wie du deinen findest und schmeichelhafte Nuancen wählst.

Der Unterton ist das, worauf es wirklich ankommt

Deine Haut hat zwei Farbebenen: den Oberflächenton (hell, mittel, dunkel), der sich mit Sonne und Jahreszeit verändert, und den Unterton darunter, der konstant bleibt. Der Unterton gehört zu einer von drei Familien:

  • Warm – goldene, gelbliche oder pfirsichfarbene Untertöne.
  • Kühl – rosa, rötliche oder bläuliche Untertöne.
  • Neutral – eine ausgewogene Mischung aus beidem, ohne klare Dominanz.

So findest du deinen Unterton

Kein einzelner Test ist perfekt, also kombiniere bei natürlichem Tageslicht mehrere:

  • Venen – schau auf die Innenseite deines Handgelenks. Grünlich wirkende Venen deuten auf warm; blaue oder violette Venen auf kühl; wenn du es nicht erkennst, bist du vielleicht neutral.
  • Schmuck – steht dir Gold besser, bist du wahrscheinlich warm; gewinnt Silber, bist du wahrscheinlich kühl; sieht beides gut aus, neutral.
  • Weiß vs. Creme – halte ein reinweißes Oberteil und dann ein cremefarbenes nah ans Gesicht. Reines Weiß schmeichelt kühlen Tönen; Creme schmeichelt warmen Tönen.
  • Sonnenreaktion – Haut, die leicht bräunt, neigt oft zu warm; Haut, die verbrennt und rötlich anläuft, neigt oft zu kühl.

Das Prinzip der Abstimmung

Es gibt zwei verlässliche Strategien, und sie weisen in entgegengesetzte Richtungen – beide funktionieren:

  1. Harmonisieren – stimme die Wärme deiner Haarfarbe auf deinen Unterton ab (warme Nuancen auf warmer Haut) für ein weiches, natürliches, strahlendes Ergebnis.
  2. Kontrastieren – wähle die entgegengesetzte Temperatur (ein kühles Aschblond auf warmer Haut) für einen markanten, wirkungsvollen Look. Das ist gewagter und weniger verzeihend, also zahlt sich hier eine Vorschau besonders aus.

Schmeichelhafte Nuancen nach Unterton

Warme Untertöne

Gold- und Honigblond, Karamell, Kastanie, Kupfer, Rotbraun, warmes Schokoladenbraun und satte Rottöne harmonieren wunderschön. Sehr aschige, kühle Platinnuancen können beißen und vor warmer Haut grünlich oder stumpf wirken, sofern sie nicht sorgfältig getönt sind.

Kühle Untertöne

Aschblond, Platin, kühles Braun, Espresso, tiefes Schwarz und blaustichige Rottöne (denk an Kirsche oder Bordeaux) schmeicheln kühler Haut. Zu goldene oder kupferstichige Töne können gegen rosa Untertöne arbeiten und orange wirken.

Neutrale Untertöne

Du hast die größte Freiheit – die meisten Nuancen funktionieren. Nutze deinen Oberflächenton und die obige Wahl zwischen Kontrast und Harmonie, um zu entscheiden, wie gewagt du gehst.

Vergiss Tiefe und Kontrast nicht

Der Unterton sagt dir, welche Farbtemperatur du wählen solltest; die Tiefe sagt dir, wie hell oder dunkel du gehst. Ein hoher Kontrast zwischen Haar und Haut (dunkles Haar auf heller Haut) ist dramatisch und gewagt; ein niedriger Kontrast (sanftes Blond auf heller Haut) ist mild und pflegeleicht. Wenn dir eine große Veränderung Sorge bereitet, ist es am sichersten, den Kontrast zu senken, um vorzufühlen.

Versuchst du, dich zwischen Balayage, Highlights und einem vollen Ombré zu entscheiden? Wir vergleichen alle drei.

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Sieh die Farbe zuerst an deinem Gesicht

Die Untertontheorie engt das Feld ein, aber der einzige Weg, sicher zu sein, dass eine Nuance deiner Haut schmeichelt, ist, sie an deinem Gesicht zu sehen – nicht auf einer Strähnenkarte oder einem Model. Mit Hairo lädst du ein Selfie hoch und probierst tiefes Schwarz, Honigblond, Platin, Roségold, Kupfer und mehr in Sekunden an deinem eigenen Foto aus und vergleichst sie nebeneinander, bevor du auch nur einen Termin buchst.

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